Über 100 Fotofallen sind in den beiden Nationalparks im Einsatz. Ihre Aufgabe ist das Monitoring der im Wald wandernden Tierarten. Die Fotofallen wurden zu Beginn des Projekts im Wald installiert und müssen regelmäßig, etwa alle drei Monate, überprüft werden. Dabei werden die Daten heruntergeladen, die Batterien ausgetauscht und die Einstellungen sowie der Standort der Kameras kontrolliert. Alles muss der festgelegten Methodik entsprechen. Ein kleiner Teil der Kameras ist gezielt im Wald eingesetzt, und zwar an Orten, an denen das Vorkommen einer bestimmten Art, in diesem Fall Wölfe, erwartet ist. Der größere Teil der Kameras ist in einem Netzwerk installiert, wobei die Standorte der Kameras innerhalb dieses Netzwerks zufällig ausgewählt sind. Die aufgenommenen Fotos müssen anschließend sortiert werden – Tierart, Geschlecht und Altersgruppe müssen bestimmt werden. Anhand dieser Aufnahmen lässt sich die Populationsdichte von Rothirschen, Rehen, Wildschweinen und anderen Arten berechnen. Hier zeigen wir Ihnen eine Auswahl dessen, was unsere Fotofallen eingefangen haben.